Mariandl revisited

 Der Unternehmer Josef Nannerl, Marillen-Millionär aus der Wachau, ist auf bestialische Weise vom Leben zum Tode befördert worden. Die chaotischen Ermittler der legendären Sonderabteilung XIII, Kommissar Stanislaus Groebner und sein Kollege Gregor Rosenmayer, werden mit den Ermittlungen betraut, da alle Bemühungen der Kriminalpolizei im Sande verlaufen sind. Erschwert wird das mühsame Tagwerk der Ermittler durch die Suche nach dem abgängigen Sohn des deutschen Verteidigungsministers, dessen Boot auf dem Donauabschnitt Wachau auf mysteriöse Weise verschwunden ist. Aus politischem Übereifer wird schließlich auch noch das österreichische Militär in die schon verworrene Gemengelage eingeschaltet.

Im Besonderen handelt es sich um einen Mord aus Eifersucht vor dem Hintergrund des Aufstieges und der Etablierung eines über die Regionalgrenzen bekannten Unternehmens. Strenggenommen ist dieses Buch als eine Art Regionalkrimi zu betrachten, wenn auch mit diversen überregionalen Verweisen. Wenn dieser Text auch von mir als `Parodie` bezeichnet werden könnte, so ist dennoch große Sorgfalt auf Aufbau und technische Ausführung gelegt worden, so kann man Polizeiarbeit, wie ich sie technisch anführe, gegebenenfalls auch in jedem anderen Krimi finden. In der Substanz also ein Regionalkrimi, der durch die spezielle Konstruktion (Sonderabteilung, Parodie) auch ein Leser-Spektrum ansprechen kann, das über das herkömmliche Krimi-Leser-Publikum hinausreicht.

 

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